Recht und Gerechtigkeit

„Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ (Amos 5, 24)

In der Heimat des Amos – in Israel – ist jeder Tropfen Wasser kostbar. Genauso kostbar wie  jeder Tropfen Wasser sind aber auch Recht und Gerechtigkeit.

Beim Propheten  Amos lesen wir, dass er im Auftrag Gottes sagt: „Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ Das ist es, was Gott möchte. Recht und Gerechtigkeit – reichhaltig, im Überfluss, ununterbrochen, niemals endend. Das ist  aber nur möglich,  wenn wir offen und ehrlich miteinander umgehen.

So wie Wasser während einer Dürreperiode  in Israel nötig ist, damit die Vegetation blühen und Frucht bringen kann,  so sollen Recht und Gerechtigkeit strömen,  damit Gottes Volk  weiterleben kann. Und diese Vorgaben von Gott – Recht und Gerechtigkeit strömen zu lassen -  werden uns zur Aufgabe gemacht und  gelten  auch noch heute.

Ich werde einem Menschen dann gerecht, wenn ich seine Bedürfnisse wahrnehme und mein Handeln daran ausrichte. Recht und Gerechtigkeit lassen Verständnis für die Nöte anderer Menschen aufkeimen.

Aber: Handeln müssen wir. Trauen wir uns, unserem Nächsten gerecht zu werden. Gott hilft uns dabei. Er ist auf und an unserer Seite.

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